Schwarzer Tee
Bevor schwarzer Tee überhaupt zu uns kam, was im übrigen Ende des 19.Jahrhunderts passierte, waren die Holländer praktisch die Vorreiter, die Tee aus China transportierten. Erst mit dem Einstieg der Briten mit der British East India Company, nach dem diese von diesem Getränk begeistert waren, lief der Handel an. Nach dem in Indien die ersten Pflanzungen gelungen waren, wurden in verschiedenen Gebieten wie Afrika, Indien und Sri Lanka Kolonien errichtet mit Teeplantangen. Durch diesen neuen Handel machte man sich von China unabhängig. Mithin ein Grund sich China abzugrenzen und sich auch in Sachen Tee zu unterscheiden. Denn hierzulande werden die etwas kräftigeren Varianten des Schwarztees bevorzugt, wie Assam, der sich für hervorragend für die beliebte Ostfriesische Teemischung eignet. Viele der nördlichen Regionen in Deutschland lieben Schwarztee mit seinem kräftigen teils malzigen Geschmack. Denn er lässt sich hervorragend mit einem Köm genießen oder so wie bei den Ostfriesen, die beliebte Variante mit Kluntje (Kandis) und dem Wulkje, einem Schuss Sahne. Es gibt aber auch mildere Assamtees die sich steigender Beliebtheit erfreuen.
